Fürstinnen im Pflanzenreich - Palmen

 

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Die „Fürstinnen des Pflanzenreiches“ sind seit jeher kostbare Elemente insbesondere der tropischen Gewächshäuser. Im Botanischen Garten Köln kann man eine sehr attraktive Sammlung von etwa 140 Palmen in 100 verschiedenen Arten bewundern, die Spanne reicht von der Zwergpalme aus dem westlichen Mittelmeergebiet bis hin zu der im Kübel gehaltenen mächtigen Gelee-Palme aus Südamerika. Sie wachsen in den Schauhäusern, in Kübeln - und zum Teil auch imFreiland, denn im Kölner Klima ist dies möglich.


Schlanke Schönheiten von Nah und Fern


Palmen haben kein „sekundäres Dickenwachstum“ wie die Bäume, sie bleiben daher schlank! Weltweit sind sie mit etwa 2600 Arten von den Tropen bis zu den Oasen der Wüsten auf allen Kontinenten vertreten. Das Blatt ist schon in der Knospe gefaltet und „reißt“ später entlang der Faltkanten auf, was zu den Fächer- und den Fieder-Palmen führt. Je nach Lichteinfall ist immer ein Teil des Blattes im Lichtgenuss. Viele Palmen-Arten haben essbare Früchte (z. B. Dattelpalme) oder Samen (Kokospalme, Betelnusspalme). Das vielfach essbare „Palmherz“ ist der Vegetationskegel, und das Stärke speichernde Mark des Stammes einiger Arten wird zu Sago verarbeitet (Sagopalme). Durch Vergärung des Zucker-Saftes von Blütenständen wird Palmwein und Schnaps gewonnen.

 

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